„ESD- oder EMV-Abschirmung im Kunststoffgehäuse? Geht nicht? Doch – so geht’s!“
Kunststoffgehäuse stehen oft im Verdacht, für EMV- oder ESD-Abschirmung ungeeignet zu sein. Schließlich leitet Kunststoff nicht. Doch das heißt nicht, dass man auf die Vorteile des Materials verzichten muss. Mit den richtigen Maßnahmen — allen voran einer Kupfer-Leitlackbeschichtung im Inneren — lassen sich Kunststoffgehäuse zuverlässig abschirmen.
Wie wir das machen – die Kurzfassung
mentec® verleiht Kunststoffgehäusen eine „metallische Innenhaut“. Durch eine leitfähige Kupferbeschichtung entsteht eine geschlossene Abschirmfläche, die elektromagnetische Störungen dämpft und empfindliche Elektronik schützt.
Die wichtigsten Bausteine
1. Kupfer-Leitlack auf der Innenseite
Der leitfähige Lack bildet eine durchgehende Schicht, die störende oder abgegebene Felder reduziert. Dieser Ansatz ist schnell, flexibel und ideal für Prototypen oder Kleinserien.
2. Leitfähige Dichtungen
Um den Schirm zu schließen, kommen leitfähige Dichtungen zwischen Ober- und Unterteil zum Einsatz. So bleibt die Abschirmung lückenlos.
3. Saubere Maskierung
Bereiche, die nicht beschichtet werden sollen (z. B. Sicht- und Dichtflächen), werden ausgespart. Die Optik außen bleibt unverändert.
Warum dieser Ansatz überzeugt
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Abschirmung ohne Metallgehäuse
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Geringes Gewicht & volle Designfreiheit
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Wirtschaftlich, selbst bei kleinen Stückzahlen
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Sehr gute EMV-Wirkung bei kompakter Bauweise
Wofür eignet sich das?
Für Geräte, bei denen Elektronik geschützt werden muss, aber gleichzeitig ein leichtes, modernes oder individuelles Gehäusedesign gefragt ist — von Medizintechnik über Messtechnik bis hin zu embedded-Systemen.
Fazit
Kunststoffgehäuse müssen keine EMV-Schwachstelle sein. Mit Kupfer-Leitlack und passenden Dichtungen schafft mentec® eine wirksame, wirtschaftliche und optisch unauffällige Abschirmung.
EMV im Kunststoffgehäuse? Ja – und zwar richtig gut.